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"Stützpfeiler" für ein Waisenhaus in Indien - Das neue Projekt des EFG
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- Geschrieben von Lübke
Unser Emil-Fischer-Gymnasium unterstützt seit diesem Jahr das Waisenhaus Cornerstone – Orphanage in Mullippadi, im Bundesstaat Tamil Nadu / Südindien. („Cornerstone“ bedeutet Eckstein oder auch Stützpfeiler. Hier sollen die armen Kinder eine Stütze für ihr weiteres Leben erhalten und vielleicht selber einmal eine Stütze für andere werden.) Das Waisenhaus ist ein Projekt der Deva Kirubai Social Help Organisation (abgekürzt DKSHA - ausgesprochen: dickscha). Übersetzt bedeutet Deva Kirubai in etwa Göttliche Gnade.

Diese indische private Initiative versucht, die sozialen Umstände der ganzen Gegend um das Dorf Mullippadi (ca. 50 Weiler) durch Gesundheitsvorsorge, Landwirtschaftsprojekte etc. zu verbessern. Das Waisenhaus ist das zentrale Projekt von DKSHA. Im Waisenhaus, leben zurzeit 100 Kinder. Für alle Bedürfnisse von 60 Kindern muss der Leiter und Gründer von DKSHA, Isaac Arulappan, selbst sorgen. Für 40 Kinder erhält er einen kleinen Beitrag von der Landesregierung von Tamil-Nadu.
Was brauchen die Kinder? Die tägliche Nahrung (sogar Wasser ist sehr teuer!), Kleidung, gesundheitliche Betreuung, Schulgeld, Schuluniform, Lernmaterial etc., Schlafplatz, Betreuer, die Zuwendung geben, beaufsichtigen und ehrlich, ordentlich und nachprüfbar verwalten. Denn diese Kinder haben keine Familie, die sich um sie kümmert.
Aber mit nur 15-20 Euro können wir dort die Grundbedürfnisse eines Kindes für einen Monat decken!
Für die täglichen Bedürfnisse der Kinder sowie für das Funktionieren und die Instandhaltung der Gebäude und Einrichtungen muss Isaac ständig aufs Neue um Spenden bitten.
1. Gebäude
Mit Hilfe des Kindermissionswerks Aachen konnte Isaac Arulappan, der Gründer und Leiter von DKSHA drei Gebäude errichten und einen Kuhstall. Das Grundstück kaufte er von seinen Ersparnissen. So haben die Kinder ein Dach über dem Kopf, und sie können auch Milch trinken, die immer zur Hälfte mit Wasser verdünnt wird, damit es für alle reicht. Das Innere der Gebäude kann nicht annähernd mit den uns hier vertrauten Ausstattungen von Schulen oder Privatwohnungen verglichen werden. Jedes Kind hat nur eine Tasche für die wenigen persönlichen Habseligkeiten, eine Bastmatte, ein kleines Kopfkissen und eine Decke.
Die großen Räume werden gleichzeitig als Schlaf- und als Versammlungsraum genutzt bzw. als Raum für die täglichen Malzeiten, als Leseraum und zum Erledigen der Hausaufgaben. Schlafen, das Einnehmen der Malzeiten und die Erledigung der Hausaufgaben erfolgen schlicht auf dem nackten Boden. Es gibt dort keine Tische und Bänke oder Stühle. Erst jetzt im April konnten 31 Etagenbetten und angeschafft werden, denn bisher schliefen die Kinder auf einfachen Rollmatten auf dem Boden. Die Matratzen dafür wurden durch die bisherigen Spenden der Schüler des EFG (450,- Euro) finanziert. Für die fehlenden 10 Etagenbetten braucht DKSHA noch etwa 1.500 Euro. Isaac wird für die nächste Info Fotos von den angeschafften Etagenbetten schicken.
Diese sehr einfachen Umstände hindern fleißige Kinder nicht, gute Schulerfolge zu erzielen. Isaac ist sehr stolz, dass zehn Kinder jetzt die mittlere Reife geschafft haben. Betreuer helfen den Kindern, damit sie nicht die Schulausbildung abbrechen. Ein großes Ziel ist es auch, die Kinder einen Beruf erlernen zu lassen. Vier Mädchen wurden bereits Krankenschwestern. Was für ein Weg vom elternlosen Straßenkind zu einer angesehenen Krankenschwester !!!
2. Glaube und Religion
Seit der portugiesischen Kolonialherrschaft gibt es in Südindien Christen, aber nur einige wenige sind christlich getauft. Isaac ist ein tief gläubiger Katholik und lehrt auch die von ihm betreuten Kinder Dankbarkeit und den Glauben an die Güte Gottes. So feiert er mit ihnen die christlichen Feste wie Ostern und Weihnachten, und alle beten vor den Mahlzeiten. Die Kinder kommen aber mehrheitlich aus Familien, die Moslems oder Hindus sind. Für Isaac aber stehen die Kinder und nicht deren Glaube im Mittelpunkt. Er betet mit ihnen, will sie aber nicht missionieren, er will ihnen zu einem besseren Leben verhelfen und ihnen ein zuhause geben.
3. Welche Pläne hat Isaac für das Waisenhaus?
Isaacs größtes Ziel ist ein Erweiterungsbau. Da die Landesregierung von Tamil Nadu ihn um die Betreuung von weiteren 40 armen Kindern gebeten hat, ist es sehr eng geworden. Das nächste Ziel sind Bänke und Tische und kleine Schränke für die wenigen Habseligkeiten der Kinder. Er braucht dafür allerdings mehr Platz.
Er braucht auch mehr Toiletten und Waschräume für die Kinder. Bisher gehen die Jungen auf die umliegenden Felder für ihre Notdurft. Für die Mädchen gibt es einige Toiletten. Das ist eine gesetzliche Vorschrift. Isaac kann deswegen nur wenige Mädchen aufnehmen, denn er konnte nur wenige Toiletten bauen. Alles kostet Geld.
4. Wer ist eigentlich Isaac Arulappan?
Er ist der Sohn eines Schmiedes. Mit acht Jahren verlor er seinen Vater, mit 10 Jahren auch die Mutter. Er wurde von der Straße aufgelesen und kam in ein christliches Waisenhaus. Er fiel auf durch Fleiß und verantwortungsvolles Verhalten, und man wählte ihn für eine Patenschaft aus, die aus Deutschland kam. Mit diesem Geld konnte er Physik studieren, und er bekam eine gut bezahlte Stelle als Physiklehrer in Nordindien. Nun hätte er angenehm leben können. Aber ihn verließ nie die Erinnerung an die schlimmen Jahre, als er ein bettelndes Waisenkind war. Um das Schicksal anderer armer Kinder zu lindern, beschloss er, alles Geld zu sparen und in seine arme Gegend nach Südindien zurückzukehren, um dort ein Stück Land zu kaufen und ein Waisenhaus zu bauen. Er begann damit 1996. Es war ein sehr schwerer Weg, Unterstützung zu finden. Er suchte Kontakte und gab nicht auf.
Isaac wollte sein Projekt nicht allein mit seinem guten Willen starten. So hospitierte er vorher lange bei der berühmten belgischen Mutter Lea, die ein Waisenhaus in Südindien aufgebaut hat, und besuchte zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen für Leiter von Projekten der ländlichen Entwicklung. Isaac ist verheiratet mit Isabella, einer jungen Christin aus derselben Gegend, und hat einen inzwischen sechsjährigen Sohn, Esli-Jacob. Er arbeitet zusammen mit seiner Frau für DKSHA, und überzeugt jeden, der Kontakt mit ihm hat, von seinem Einsatzwillen und seiner Ehrlichkeit. Er lebt mit seiner kleinen Familie genau so bescheiden wie die Kinder des Waisenhauses und mit ihnen im selben Gebäude.
Er arbeitet unermüdlich, um finanzielle und fachliche Hilfe für seine vielfältigen Aktivitäten zu finden. Denn er muss nicht nur für die Kinder des Cornerstone Orphanage sorgen, sondern auch die Betreuer anleiten, und er engagiert sich mit weiteren Projekten, um die sozialen, gesundheitlichen und ökonomischen Verhältnisse der armen Bauern der Umgebung zu verbessern, insbesondere der Frauen.
4. Wo liegt Cornerstone Orphanage und was leistet das Waisenhaus?
Das Waisenhaus liegt in Mullippadi, ein Dorf in einer ländlichen Region in Südindien, fast 400 km südlich der Landeshauptstadt Chennay. In Tamil Nadu sprechen die Bewohner Tamil, eine 2000 Jahre alte Sprache. Die Schriftzeichen sind sehr schön, jedoch können wir sie nicht lesen. Alle Kinder lernen aber auch etwas Englisch, das neben Hindi zur verbindenden Sprache zwischen allen Indern geworden ist. Die meisten Menschen in den kleinen Dörfern sind bitterarm, denn die Ernten sind kaum ausreichend, um eine Familie zu ernähren. Das Bundesland Tamil Nadu gilt als relativ wohlhabend, verglichen mit anderen indischen Bundesländern, aber das ist nur bedingt richtig. Es besteht ein großer Unterschied zwischen den aufstrebenden Städten mit Industrieanlagen und den unterentwickelten ländlichen Räumen. Daher gibt es praktisch keine Gesundheitsfürsorge und viele Menschen sterben jung. So werden viele Kinder zu Waisen oder Halbwaisen und werden dann oft verstoßen. Sie betteln nun auf den Straßen, weil sie Hunger haben. Sie gehen dann nicht zur Schule, auch wenn dort Schulpflicht besteht, und streunen ziellos herum. Die Mädchen arbeiten oft als Haushilfe. Sie können dann aber nicht zur Schule gehen, und sie werden für ihre Leistungen auch nicht bezahlt. Sie werden nur ausgenutzt. Eine bessere Zukunft können sie für sich nicht erhoffen.
Isaac Aruppalan, seine Frau und seine Helfer versuchen, diesen völlig hilflosen, der Armut ausgesetzten Kindern ein Zuhause zu geben. Die Kinder erhalten nicht nur Nahrung und Kleidung, sondern sie werden zum Schulbesuch angehalten und auch beim Lernen unterstützt. Isaac versucht darüber hinaus, den Kindern etwas Kindheit und traditionelle Kultur zu geben: Er holt Betreuer heran, die mit den Kindern singen und ihnen indische Tänze und Yogaübungen beibringen. Einmal in der Woche, wenn es Strom gibt, der nur stundenweise geliefert wird, dürfen die Kinder eine Fernsehsendung zusammen anschauen. Er versucht auch, ab und zu einen Ausflug mit ihnen zu machen.
Es gibt viel zu tun, und Eure Hilfe ist so unglaublich wichtig, denn alle Pläne und aller Einsatz reichen nicht aus, wenn man kein Geld dafür hat.
Eure Gudrun Muñoz (OStR’i.R. des EFG)
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Wenn Unfallprävention das Herz berührt
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Es herrscht Stille. Keiner der 370 anwesenden Jugendlichen sagt etwas. Es scheint, als hätte die Erzählung von Irmgard Bünder jeden in der Aula ergriffen. Als ich mich umblicke, sehe ich schockierte, betroffene aber auch fassungslose Blicke. Zum Teil auch Tränen. Niemand schämt sich für seine Gefühle. Plötzlich: Ein lauter Knall. Es sind unsere Lebensträume, die wir auf Luftballons geklebt hatten - geplatzt, innerhalb von Sekunden. So schnell kann das gehen. Träume, die nun nicht mehr realisierbar sind. Und das, aufgrund eines Unfalls. Genau darauf macht die Kampagne „Crashkurs NRW" aufmerksam.
Neue Paten für die 5 er
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- Geschrieben von Lübke
Wir befinden uns in einem kleinen, friedlichen Tal mitten in der Eifel ungefähr eine Stunde Zug von Euskirchen entfernt. Auf einem Berg findet man eine Jugendherberge, mit einer großen Grünfläche drum herum. Die Sonne scheint, ein paar Wolken am Himmel, wenn man die Ohren spitzt hört man sogar den ein oder anderen Vogel zwitschern. Die Idylle erscheint nahezu perfekt zum Wandern oder Erholen. „KONTAKTO!“. Plötzlich kommen zwölf Jugendliche aus allen möglichen Verstecken des Spielplatzes der Jugendherberge her gelaufen, berühren den „Kontakto-Schreier“ einmal und verstecken sich wieder. Das war's dann mit der ruhigen Idylle, denn wo wir 12 auflaufen ist Action und Spaß garantiert. Willkommen bei der Patenausbildung 2011/2012 des Emil-Fischer-Gymnasiums in Gerolstein und mitten im Spiel „Kontakto“.
Mensa offiziell eröffnet
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Am 7. Juli dieses Jahres fand die offizielle Mensaeröffnung mit vielen, teilweise bekannten Gästen statt. Die Mensa liegt hinter dem Foyer des Emil-Fischer-Gymnasiums, es besteht allerdings eine direkte Verbindung zwischen beidem. Die 34000m² große Mensa liegt im Innenhof und ist ein poligunalgeschnittener Baukörper. Eine runde Form wäre noch teurer als die jetzt schon investierten 2,25 Millionen Euro. Zu der in 7 Programme aufgeteilten Vorstellung kamen nicht nur fast das gesamte Lehrerkollegium. Es waren einige Schüler, der Bürgermeister, Professoren und sämtliche Ehrengäste anwesend.
Das Programm war wie folgt aufgebaut:
- 1.Geigenduett zweier Schüler des Emil-Fischer-Gymnasiums
- 2.Bürgermeisterrede
- 3.Chorauftritt des Emil-Chors
- 4.Rede von Frau Dreiseidler
- 5.Loriot-Sketch mit Starbesetzung, der Creme de la Creme der Schule
- 6.Top-Tanzleistung der Emil-11er
- 7.Rede von Dr. Jürgen Nelles: ,,Literarische Nachspeise‘‘
Die Direktorin der Schule ließ die Zuschauer wissen, dass sie den Begriff Emil-Forum bevorzuge und durchaus auch Lesungen und wissenschaftliche Vorträge hier zukünftig stattfinden könnten.Nach der Vorstellung, gab sich Herr Schmidt für ein Interview mit der Schülerzeitungbereit und ließ uns wissen, dass er das Essen und die Gestaltung großartig fand. Ab dieser Stelle war der Tag für die Schülerzeitung beendet, denn Sekt ist erst ab 18 erlaubt.
Flüchtlingspolitik der EU - Ein Planspiel zum aktuellen politischen Geschehen
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Anlässlich des heutigen Europatages an Schulen haben Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen EF und 11 ein Planspiel zum aktuellen Thema "Flüchtlingspolitik in der EU" erarbeitet, das in einer internationalen Debatte gipfelte. Die Pressevertreter der Schule werden in den nächsten Tagen ausführlich berichten. Besuch kam von prominenter Stelle: Herr Dr. Koppelberg, der Leiter der Vertretung der EU-Kommission in Bonn, verfolgte die Debatte und war ein sehr willkommener Gast in der Abschlussrunde, in der die Schülerinenn und Schüler Fragen rund um die EU stellten.



Eins...Zwei...cha cha cha!
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Unter Anleitung von vielen Schülerinnen aus dem Sportkurs von Frau Schömer konnten am Donnerstagnachmittag die angehenden Abiturienten für ihren Abi-Ball trainieren. In der Dreifachhalle wurden Lerneinheiten zu Cha Cha Cha, Discofox und den Langsamen Walzer angeboten. Viele beherrschten nach kurzer Zeit, neben dem Grundschritt, schon ein oder zwei Figuren. Sogar einige tanzwütigen Legrerinnen und Lehrer waren mit von der Partie...
Unser Mitgefühl für Japan!
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Am 23.03.2011 haben wir, die Klasse 7a, im Zuge des Erdkundeunterrichts (bilingual) mit Frau Ewald eine Ausstellung zu den aktuellen Ereignissen in Japan gemacht. Die Ereignisse passten tragischer Weise genau in unser aktuelles Thema: Les catasrophes naturelles (Naturkatastrophen). Die genauen Themen waren:
- Was ist ein Tsunami? Und Tsunami in Japan.
- Was ist ein Erdbeben? Und Erdbeben in Japan.
- Was ist ein Vulkan? Und Vulkanaktivität in Japan.
- Atomenergie. Risiken und Chancen.
Als herausragendes Ereignis gab es auch eine Simulation eines Vulkanausbruchs mit Sand, Zitronensäure und Backpulver. Außerdem haben wir eine Spendenaktion im Namen des Deutschen Roten Kreuzes an unserer Schule durchgeführt und 400,-€ gesammelt. Viele Klassen von der Jahrgangsstufe 5 bis zur 13 haben sich unsere Ausstellung angesehen, unsere Vorträge aufmerksam verfolgt und eine Spende abgegeben. Wir wurden auch vom Radio Euskirchen und Euskirchener Zeitungen interviewt. Wir wurden für unser Engagement gelobt und würden uns aber immer wieder so verhalten wollen. Es hat Spaß gemacht, andere über die Geschehnisse zu informieren und Mitgefühl zu zeigen. (Jennifer Bochenek, 7a)
Europa setzt den Stundenplan außer Kraft!
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Vom 14. bis 18. März 2011 fand für die etwa 100 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 erstmals eine Europa-Projektwoche statt. So wurde der normale Stundenplan außer Kraft gesetzt und die Schüler beschäftigten sich eine Woche lang auf unterschiedlichste Art mit dem Thema Europa. Die Fächer Erdkunde, Geschichte und Politik vermittelten an drei Tagen Wissen zu wichtigen Personen in europarelevanten Ämtern, zur Entstehung der EU, zu bedeutsamen Institutionen, zur Geografie ausgewählter Beitrittsländer und zur Europäischen Gesetzgebung etc. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern ein fächerverbindendes, aktives Wissen über Europa zu ermöglichen.
Hat Freizügigkeit etwas mit Nacktheit oder Verschwendung zu tun? Kann man in Europa überall mit dem Euro zahlen? Warum hat Deutschland 27 Stimmen im Ministerrat und Dänemark nur 7?
Antworten bekamen die Schülerinnen und Schüler nicht nur in den Lernmodulen der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer, sondern auch während der spannenden Ausflüge in die Vertretung der EU-Kommission und in das Haus der Geschichte in Bonn. Den Abschluss bildete die Fahrt nach Brüssel mit der gesamten Jahrgangsstufe. Dort besichtigen die 9-Klässler das Parlament und das Atomium.
Ein weiteres Highlight war sicher auch die Mitte der Woche: Am „kreativen Mittwoch“ wurde Europa für die Schüler auf gestalterisch-musisch-literarische Art erfahrbar. Während die einen im Rahmen von kleinen Theaterstücken mit Vorurteilen europäischer Nachbarländer aufräumten, zerschnitten andere Landkarten um diese zu einem möglicherweise „Traum-Europa“ neu zusammenzusetzen. Wieder andere bereiteten spanische Tapas vor und brieten vor der Schule in einer großen Pfanne Paella. Dann gab es die Gruppe, die Überraschendes über den Zusammenhang von Wiener Walzer und Europa lernte und aktiv zum Tanz bat. Bei einer Abschlussveranstaltung in der Aula, zu der alle 9-Klässler, deren Eltern und Geschwister und die Kolleginnen und Kollegen eingeladen waren, wurden die Ergebnisse des „Kreativen Mittwochs“ präsentiert. (Lübke, Fotos aus Brüssel: Fadel Hilou)
Eine Vision für Europa
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In der Europawoche beschäftigte sich unsere Gruppe mit einer Zukunftswerkstatt Europa. Unser Ziel war es, ein Konzept zum Stopp des Klimawandels zu finden und den möglichst schnellen Atomausstieg der Mitgliedsländer der EU. Überschattet wurde unser Projekt von den traurigen Ereignissen in Japan! Deswegen lag der Schwerpunkt unseres Projektes auch auf den möglichst schnellen Atomausstieg.
Wir sammelten viele verschiedene Ideen und suchten mögliche Verwirklichungsmöglichkeiten. Insgesamt hatten wir alle viel Spaß bei unserem Projekt. In Brüssel gaben wir unsere gesammelten Vorschläge einem deutschen Politiker und hoffen nun das unsere Vorschläge verwirklicht werden. =P (Thilo Helmich, Daniel Heinz und Alexandra Kühne).
Eine Vision für Europa: Die Zukunft der zukünftigen Energie- und Klimapolitik, Bericht der "Zukunftswerkstatt"
Wir tanzen und drehen uns um Europa
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In der Europa-Woche lernten 11 Schüler und Schülerinnen am Mittwoch, dem "kreativen Tag", bei Frau Schömer und Frau Vossel die Grundschritte des langsamen Walzers. Zuerst übten sie die Grundschritte getrennt ein und versuchten es danach paarweise. Als sie dies mehr oder weniger beherrschten, wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, von denen eine
ein Plakat zur Geschichte und der Theorie des Wiener Walzers erstellte und die andere die Choreographie für die spätere Aufführung zusammenstellte und ein passendes Lied für diese aussuchte. Anschließend wurde die Choreographie in der ganzen Gruppe mit viel Spaß einstudiert. Am Nachmittag nach einer einstündigen Pause fürhten sie den eingeübten Tanz vor den anderen Mitschülern und Eltern in der Aula vor. (Julian Koch)




