Fischen in der Erft - LK Biologie 12
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- Geschrieben von Lübke
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Am Donnerstag, den 08.07.2010 ging der Biologie LK von Herrn Dr. Rütten Fische fangen an der Dr. Rütten Promenade in der Erft (welch ein Zufall)! Aufgrund vorheriger Lerninhalte, hatte Herr Rütten die glorreiche Idee zum dritten Mal an die Erft zu gehen, und dort nicht wie abermals Saprobienindexe zu erstellen oder die Uferbepflanzung zu begutachten, sondern um sich die Faune näher zu betrachten und Fische zu fangen. Nach lang anhaltenden, verzweifelten Versuchen auch mal an einen Fisch zu gelangen und diesen, wohlbehütet in ein Glas (mit Wasser gefüllt natürlich) zu transportieren, um seine Schönheit zu betrachten, schafften die Kursteilnehmer es auch endlich zwei Fische mit einer Größe von ca. 3 cm zu ergattern. Man muss jedoch fairer weise sagen, dass die Fische sich von dannen machten, als die Kursteilnehmer die Erft betraten, was das Abfischen enorm erschwerte. Daraufhin tüftelte man eine durchaus produktive Methode aus, um die Fische nicht zu sehr zu erschrecken und doch mal größere zu erlangen. Deshalb begann man sich verteilt in die Erft zu stellen und den Kescher mehr oder minder erfolgreich von Mann zu Mann / Mann zu Frau zu werfen ohne größere Verluste jeglicher Lebewesen. Diese produktive Idee verhalf dann auch den Kursteilnehmern endlich, größere Fische, wie zum Beispiel einen Elritzer oder eine Schmerle zu fangen. Man muss jedoch hierbei noch die heroische Tat des Kursteilnehmers Heiko Schumacher erwähnen, der wie ein Primitivling oder auch Jäger aus vergangenen Jahrhunderte, einen Fisch mit seiner Hand fing. Applaus dafür. Insgesamt betrug die Anzahl von gefangenen Fische, zum Ende der 90-minütigen Exkursion jedoch leider nur eine magere Ausbeute von ca. fünf Fischen, die zumeist auch noch der selben Art zugehörig waren. Aber man muss die Schüler trotzdem für ihr großes Engagement und ihre Begeisterung am Fischen loben, auch wenn man nur kleine und wenig Fische zu sehen bekam in einem Glas. Daran erkennt man jedoch auch, dass auch die Jugend heutzutage, sich noch an kleinen Dingen/Lebewesen erfreuen kann. Des Weiteren ist es erwähnenswert, dass Herr Rütten, sich ebenfalls todesmutig in die bitterlich kalte Erft begab, um seinen Schüler bei der harten Arbeit, aufgrund geflohener Fische, zu helfen und zu unterstützen. Im Gegensatz zu vorherigen Erftbesuchen war dies ein vollkommen neues Bild von Herr Rütten für die Schüler. Man muss aber auch sagen, dass trotz der Hilfe des Fachbiologen die Ausbeute an Fischen sich nicht enorm steigerte, was bestätigt, dass nicht immer nur die Schüler an mageren Arbeitsergebnissen schuld sind. Auch die Lehrer tragen ihren Teil dazu bei. Wie schön ! :) . Trotzdem muss man sagen, dass die kooperative Arbeit mit dem Kursleiter Herr Rütten, eine schöne Erfahrung für den Kurs war, da man daran sieht, dass auch Lehrer aktiv an solchen Exkursionen mitwirken. (Lisa Morgenstern, Jg. 12)



