"Girls Day" – ein Tag bei Procter & Gamble
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- Geschrieben von Lübke
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Alles fing am Donnerstagmorgen um neun Uhr an. Nach der Anmeldung und kurzem Warten auf die anderen Teilnehmerinnen in der Zentrale ging es auch schon los. Insgesamt waren wir 13 Teilnehmerinnen. Unsere Ansprechpartnerin und Betreuerin für die nächsten Stunden Frau Jonas-Jankowski holte uns ab. Zuerst bekam jeder eine gelbe Warnweste und einen Ausweis. Dann mussten wir uns Sicherheitsschuhe anziehen, denn es ist nicht ganz ungefährlich ohne Sicherheitsschuhe sich auf dem Gelände zubewegen, denn da kann einiges passieren. Diese Schuhe sahen zwar nicht besonders gut aus, aber Sicherheit geht nun mal vor. Nachdem jeder seine richtige Größe gefunden hatte sind wir in einen Raum gegangen, in dem normalerweise zu Auszubildenden ausgebildet werden. Hier erhielten wir zuerst einen Einblick in die Firma. „Procter & Gamble“ in Euskirchen stellt Windeln und Feuchttücher der Firma „Pampers“ her. Der Standort Euskirchen ist mit einem der größten Standorte der Welt, denn „Procter & Gamble“ ist eine internationale Firma. Fast vier Million Menschen kommen täglich mit Produkten von Procter & Gamble in Berührung, denn neben „Pampers“ gehören auch Marken wie Ariel, Pringles oder Braun zu diesem Unternehmen. Also hatten wir es hier mit einer sehr großen und anerkannten Firma zutun. Nach diesem Vortag kam ein Mann, der uns ein paar Modelle vorführte. Erst jetzt bemerkte ich, wie aufwendig es doch ist so eine vermeintlich einfache Windel herzustellen. Insgesamt haben wir vier verschiedene Arten von „Pampers“ uns näher angeguckt, auseinander genommen und untersucht. Dabei war jede Windel anders. Nachdem wir ein paar kleine Tests mit den Windeln gemacht haben, kam ein neuer Mann, der uns die Ausbildung des Mechatronikers genauer erklärte. Nachdem der Vortrag zu Ende war, sind wir in die Lehrwerkstatt gegangen. Bis auf vier Mädchen war dort nur Jungen in der Ausbildung. Die Lehrwerkstatt war voll mit Bohrern und Werkbänken. Später haben wir dann eine kurze Pause gemacht und wurden in die Sicherheitsvorkehrungen eingewiesen. Anschließend sind haben wir uns die Produktion angeguckt. Hierzu sind wir an eine (wie die Fachleute dort sagen) „Linie“ gegangen, wo die Windeln hergestellt werden. In der Halle war es so laut, sodass wir Ohrenschützer tragen mussten. Die Anlage war riesig und es gab ganz viele Linien. Hier konnte man richtig erkennen, wie die Windeln zusammengestellt werden und wie aufwendig die Produktion ist. Nach der Rundführung gab es in der Cafetaria Mittagessen. Schließlich ging es zum praktischen Arbeiten: Wir sollten einen Würfel löten. Dazu mussten wir zuerst Kupferdrähte zerschneiden und anschließend mit Lötzinn und einem Lotgeräten löten, was so ähnlich ist wie schweißen. Das war ganz schön schwer, denn die Drähte wurden während es Vorgangs heiß und verrutschten andauernd. Mein Würfel war am Ende schief und krumm, aber wenigstens hat er gehalten. Nach einer kurzen „Feedbackrunde“ war der Tag auch schon zu Ende. Als kleine Erinnerung bekamen wir noch eine Tüte mit verschieden Produkten von „Procter & Gamble“ wie z.B Shampoo, Zahnpasta oder Bonbons. Leider ging der Tag viel zu schnell vorbei. Alles in allem war der „Girlsday“ ein erfolgreicher und spannender Tag, der mich vielleicht ein bisschen in der Berufswahl beeinflusst hat. (Laura Barton, 8a)



